Das Gespür für Schnee – Wege zur Inspiration

Das Gespür für Schnee entwickelt unser Gespür für Geschichten

Vielleicht geht es Ihnen wie vielen? Sie wollen etwas schreiben, aber Sie suchen noch nach der Inspiration? Das beste Mittel, dem zu begegnen, ist: nicht suchen, sondern finden. Also los – folgen Sie mir auf den verschlungenen Wegen zur Inspiration: Wir fassen dich schon.

Zum Beispiel: Themen.

Themen liegen auf der Straße

Und wie sieht diese heute aus? Weiß! Es liegt schon ein bisschen Schnee auf der Straße und den Häusern:

Er taucht das Dorf in ein mildes Licht und legt sich sanft wie eine Decke über mögliche Dramen, Sorgen und Nöte. Schnee inspiriert:

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Die Frauenfrage

Die Frauenfrage wird wieder „neu“ gestellt

Es hat lange gedauert, bis die Frauenrechtlerinnen wie Luise Otto-Peters, Jenny Hirsch u.a. Gehör fanden und Frauen in Deutschland den Schleier (alias Kopftuch) ablegten.

 

Aber nun stellt sich in unserem Land die Frauenfrage erneut, und sie gelangt quasi durch die Hintertür zu uns: Was ist denn schon dabei, wenn Frauen voll oder teilweise bedeckt in den Straßen ihren Männern hinterher laufen? Was ist denn schon dabei, wenn sie allein für den Haushalt und die Kinder verantwortlich sind und natürlich nicht (bezahlt) arbeiten dürfen? Was ist denn schon dabei, wenn Vater/Bruder auf die „Ehre“ der Tochter/Schwester aufpasst? Was ist denn schon dabei, wenn mann vermehrt an Hintern fasst? Sind eben andere Kulturen und wir müssen diesen Kulturen gegenüber offen sein.

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Unsere modernen Helden (3): Leonard Cohen

Good bye, Leonard

Gestorben ist er nun, Leonard Cohen, der Mann mit dem Anzug, der Sänger mit den wenigen Akkorden und der tiefen Stimme. Der Mann, der in seinem Song „Anthem“ den Riss in der Wand  lobte, durch den das Licht falle.  Und der Mensch,  der die Melancholie einer Generation ausdrückte, ja inkarnierte. Aber immer machte er sich auch über sich selbst lustig.

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Prokrastination

Das Ende der Prokrastination

Jetzt folgt die (Schreib-)Arbeit

Sie haben eine vage Idee für einen Roman? Sie fühlen schon lange, dass Sie eigentlich schreiben wollen? Und Sie haben Lust auf ein Ende der Prokrastination? Aber Sie wissen einfach nicht, wie Sie mit Ihrer Story oder Ihrem Roman beginnen sollen? Wir geben Ihnen ein paar Tipps für Ihr Schreiben.

Denn: Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.

sagte schon Erich Kästner.

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Gedanken zum Nobelpreis für Literatur: Albert Camus lebt …

.. in unserem Bewusstsein.Und wir erinnern schnell mal an ihn, bevor der aktuelle Nobelpreis für Literatur vergeben wird.

Schon allein, weil Albert Camus aussah wie der Humphrey Bogart unter den Schriftstellern. Und weil er Dinge sagte, die wir teilen können, z.B.: „Antwort auf die Frage nach meinen zehn bevorzugten Wörtern: Die Welt, der Schmerz, die Erde, die Mutter, die Menschen, die Wüste, die Ehre, das Elend, der Sommer, das Meer.“ (Tagebücher 1951-1958). Übrigens gewann er den Literaturnobelpreis im Jahr 1957. Zeit, mal wieder was von ihm zu lesen. Z.B. „Der Fremde“ „Aujourd’hui, maman est morte. Ou peut-être hier, je ne sais pas.“ („Heute ist Mama gestorben. Vielleicht auch gestern, ich weiß es nicht.“) So lauten die beiden denkwürdigen Anfangssätze dieser befremdenden Novelle.

Nobelpreis für Literatur

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Erotisch schreiben: mehr verbergen als zeigen

Erotisches Schreiben und die Tabus

Erotisches Schreiben hat – wie die Erotik selbst – sehr viel mit Tabus zu tun. Tabus sind da, um übertreten, verletzt zu werden. Besonders in der Literatur.

Beispiel: Vladimir Nabokov, Lolita

„Lolita. Licht meines Lebens. Feuer meiner Lenden. Meine Sünde, meine Seele. Lo-li-ta: die Zungenspitze macht drei Sprünge den Gaumen hinab und tippt bei Drei gegen die Zähne. Lo. Li. Ta.
Sie war Lo, einfach Lo am Morgen, wenn sie vier Fuß Zeh groß in einem Söckchen dastand. Sie war Lola in Hosen. Sie war Dolly in der Schule. Sie war Dolores auf amtlichen Formularen. In meinen Armen aber war sie immer Lolita.“

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Beitrag zum erotischen Schreiben – von Franziska Hauser: Das Geheimnis der friedlichen Mütter

Im Prenzlauer Berg sehen alle Menschen gut aus

Ich bin alleine in dem abgedunkelten Raum mit dem großen Bett, der Massageliege und den beiden Wasserbecken. Er hat im Rausgehen gesagt, dass ich mich auf den Bauch legen soll. Aber ich stehe unschlüssig herum, weil ich nicht weiß, wo das Kopf- und wo das Fußende ist. Hat er überhaupt gesagt, dass ich mich auf die Liege legen soll? Oder auf das große Bett mit den vielen kleinen Kissen? Ich bin zur Wellnessmassage hier.

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Storytelling in Zeiten von Pest und Cholera

Der Blog und die Zweifel

Blogs sollen Freude versprühen, sie sollen Interesse wecken. Kurze Botschaften aussprechen, knapp, knackig, die dazu animieren, die Produkte zu kaufen. Ein Blog soll Storys erzählen. Storys, in die Sie als LeserIn eingebunden werden, damit Sie uns cool, sympathisch, intelligent, up to date, kompetent und vor allem topmodern empfinden, damit Sie eine positiv emotionale Bindung zu uns aufbauen und wenn nicht jetzt, dann hoffentlich bald (mal wieder) einen Kurs buchen. Das ist sogar eine Kompetenz, die wir weiter vermitteln.

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