Notizbuch

Das Notizbuch als Rückgrat der Literatur

Das Notizbuch

Führen Sie ein Notizbuch! Notieren Sie alles, was Ihnen auffällt: Wenn Sie jemanden sehen, der besonders wirkt, wenn Sie eine Idee haben, wenn Ihnen etwas Besonderes widerfährt. Selbst wenn Sie aktuell nicht klar ist, wofür Sie das brauchen: tun Sie es. Das Notizbuch ist eine Fundgrube. Für alle Literaten. Für jene, die biographisch schreiben ebenso wie für alle anderen Autoren.

Zugleich schärfen Sie beim genauen Beobachten Ihren Blick für die Dinge, die beim Schreiben oft wesentlich sind: Für Detail. Sie können natürlich auch ein digitales Notizbuch führen. Da können Sie Fotos und Text miteinander kombinieren, Sie können auf iPads auch mit einem Stift zeichnen.

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Was wäre wenn

Was wäre wenn … Sie neue Perspektiven brauchen?

Die Kraft einer magischen Frage

Was wäre wenn ist eine magische Frage, die AutorInnen immer dann weiterbringt, wenn sie scheinbar in einer Sackgasse stecken.

Der Schwung des Beginns

Viele Autor*innen haben eine Idee, beginnen zu schreiben, sie schreiben weiter – und auf Seite 20, 35 oder gar 86 bleiben sie stecken. Der Schwung des Beginns ist futsch, nichts scheint mehr zu passen oder weiter zu führen. So viel Zeit haben Sie auf den Beginn verwendet, so schöne Momente hat das Schreiben Ihnen beschert, und doch … Sie stecken fest.

Feststecken

Zeit also, andere Perspektiven einzunehmen und neue Fragen zu stellen. Oder vielmehr eine bestimmte Frage:

Was wäre, wenn …?

Nehmen wir das Bild des Feststeckens:  Ihre Protagonisten sind mit dem Auto in den Schlamm gefahren oder stecken mit dem Karren im Wüstensand fest. Was tun sie? Sie suchen nach Hilfe. Vielleicht gibt es ja andere Autos, die mit starken Männern und Seilen vorbeikommen und sie rausholen aus dem Loch. Problem gelöst. Aber die Geschichte steckt schon wieder im Sand.

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Bloggen

Leidenschaft und Disziplin – die Grundtugenden von Autor*innen

Ist Talent die wichtigste Gabe für einen Schriftsteller? Oder vielmehr die Leidenschaft?

Sie glauben, dass Talent die wichtigste Gabe sei, um Autor*in zu werden? Sie irren! Talentierte, schreibtalentierte Menschen gibt es wie Sand am Meer. Aber diese sind oder werden nicht zwangsläufig auch Schriftsteller. Schriftsteller benötigen zwei Dinge, ohne die sie die Mühen der Täler, die sie durchschreiten werden, nicht überstehen: Leidenschaft und Disziplin.

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Prokrastination

Ziehen Sie sich warm an! Prokrastinieren Sie weiter.

Ziehen Sie sich warm an und prokrastinieren Sie einfach weiter

Nein, wir werden nicht über alternative Fakten schreiben – zu viele haben es schon getan und zu selbstherrlich produziert selbige die US-amerikanische Administration. Da können wir nicht mithalten – und wollen es auch gar nicht. Obwohl, ein bisschen neidisch bin ich schon darauf, dass die Sonne scheint, wenn es doch offensichtlich regnet.

Lassen wir das Weiße Haus also ganz rechts liegen und sprechen mal wieder von der Prokrastination.
Wenn Sie also nicht schreiben wollen, befolgen Sie doch bitte unsere Ratschläge:
  • Da ja eh klar ist, dass Andere besser schreiben, lassen Sie es am besten einfach sein.
  • Sollten Sie eine Idee für eine Geschichte haben: Gehen Sie lieber einkaufen. Es gibt so viele schöne chinesische Kleider. Oder Accesssoires, Handys und Briefmarken.
  • Stellen Sie sich die Kardinalfrage: Warum will ich überhaupt (eine Geschichte) schreiben? – und beantworten Sie sie am besten mit: Ich weiß nicht …
  • Sollten Sie aus Versehen wirklich mal am Schreibtisch sitzen, nutzen Sie das Internet. Da gibt es facebook, twitter, Pinterest und noch mehr mit all den Geschichten über Geschenke der neuen an die alte Präsidentengattin – übrigens wäre DAS nun wirklich Anlass für eine schöne Geschichte: was ist in der türkisfarbenen Box, die Melania Trump Michelle Obama überreichte?
  • Das bringt mich zur Büchse der Pandora: Öffnen Sie sie nie, es könnten vergiftete Pfeile drin liegen, die sich automatisch in Ihre Gehirnwindungen bohren. Lassen Sie also jegliche Idee Idee sein, buchen Sie einen Flug nach Thailand und legen Sie sich dort an den Strand.
  • Sollten Sie schon mindestens einen Satz geschrieben haben: Hören Sie wieder auf. Wischen Sie Staub, bügeln Sie Ihre Wäsche und bügeln Sie alle Versuche Ihres Willens ab, zu schreiben. Es kämen eh nur glatte Lügen bei raus.
  • Wenn Sie immer noch von dem Wunsch getrieben sind, zu schreiben, schauen Sie auf die Weltpolitik: Da verschlägt es Ihnen doch sowieso die Sprache.

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Das Gespür für Schnee – Wege zur Inspiration

Das Gespür für Schnee entwickelt unser Gespür für Geschichten

Vielleicht geht es Ihnen wie vielen? Sie wollen etwas schreiben, aber Sie suchen noch nach der Inspiration? Das beste Mittel, dem zu begegnen, ist: nicht suchen, sondern finden. Also los – folgen Sie mir auf den verschlungenen Wegen zur Inspiration: Wir fassen dich schon.

Zum Beispiel: Themen.

Themen liegen auf der Straße

Und wie sieht diese heute aus? Weiß! Es liegt schon ein bisschen Schnee auf der Straße und den Häusern:

Er taucht das Dorf in ein mildes Licht und legt sich sanft wie eine Decke über mögliche Dramen, Sorgen und Nöte. Schnee inspiriert:

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Prokrastination

Das Ende der Prokrastination

Jetzt folgt die (Schreib-)Arbeit

Sie haben eine vage Idee für einen Roman? Sie fühlen schon lange, dass Sie eigentlich schreiben wollen? Und Sie haben Lust auf ein Ende der Prokrastination? Aber Sie wissen einfach nicht, wie Sie mit Ihrer Story oder Ihrem Roman beginnen sollen? Wir geben Ihnen ein paar Tipps für Ihr Schreiben.

Denn: Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es.

sagte schon Erich Kästner.

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Erotisch schreiben: mehr verbergen als zeigen

Erotisches Schreiben und die Tabus

Erotisches Schreiben hat – wie die Erotik selbst – sehr viel mit Tabus zu tun. Tabus sind da, um übertreten, verletzt zu werden. Besonders in der Literatur.

Beispiel: Vladimir Nabokov, Lolita

„Lolita. Licht meines Lebens. Feuer meiner Lenden. Meine Sünde, meine Seele. Lo-li-ta: die Zungenspitze macht drei Sprünge den Gaumen hinab und tippt bei Drei gegen die Zähne. Lo. Li. Ta.
Sie war Lo, einfach Lo am Morgen, wenn sie vier Fuß Zeh groß in einem Söckchen dastand. Sie war Lola in Hosen. Sie war Dolly in der Schule. Sie war Dolores auf amtlichen Formularen. In meinen Armen aber war sie immer Lolita.“

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Prokrastination

Prokrastinieren Sie: richtig!

Sie wollen ein Buch schreiben? Ach nö! Prokrastinieren ist besser

Es gibt Menschen, die wollen ein Buch schreiben. Sie nehmen sich das ernsthaft vor, haben eine Idee, ein Thema, vielleicht einen Beginn, manchmal sogar schon mehr als fünfzig Seiten. Doch dabei bleibt es erst einmal. Wir prokrastinieren ja so gerne. Das können wir richtig gut.

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