Foodwriting

330,00

Themen-Special Food-Writing: Lassen dir deine Texte schmecken. Individuell buchbar. Exklusiv bei schreibwerk berlin.

Module

  1. Entrée: Übers Essen schreiben
  2. Hauptgang: Allein oder en famille – Formen und Orte der Nahrungsaufnahme
  3. Dessert: Darf’s auch mal was Süßes sein?

 

Beschreibung

Foodwriting – Unser Themen-Special zum Essen

Individuell buchbar

Foodwriting ist ein Themen-Special von schreibwerk berlin. In  3 Modulen bereitest du deine  Texte auf: schmackhaft, bekömmlich und manchmal vielleicht auch sozialkritisch. Jedes Modul bietet dir ein Hauptthema mit einem Einführungstext. Du arbeitest – begleitet von einer Trainerin – auf der Plattform von schreibwerk berlin im geschützten Bereich. Auf jeden deiner Texte erhältst du zeitnah einen professionellen Kommentar. Außerdem die Möglichkeit, jeden Text einmal zu überarbeiten.

Die Themen des Specials Foodwriting

  1. Entrée: Fusion oder Essen wie bei Oma? Kleine Geschichte(n) rund ums Essen und die Tradition der Food-Blogs seit Brillat-Savarin.
  2. Hauptgang: Allein oder en famille – Orte und Formen der Nahrungsaufnahme.
  3. Dessert: Essen und Tabu – Darf’s auch noch was Süßes sein?

Du schreibst Geschichten rund ums Essen und die Nahrungsaufnahme. Du findest Protagonist:innen und erarbeitest Szenen, die mit Gerichten und der Küche zu tun haben. Pro Modul schreibst du mindestens einen Text (Blog-, literarischer Text oder Essay). Außerdem darfst du dich auch in der Lebensmittelfotografie üben, wenn du magst. Darüber hinaus versuchen wir, deinen Texten ab und zu einen größeren literarischen Zusammenhang zuzuweisen. Das kann ein Krimi werden, ein Food-Blog oder ein Gourmet-Roman. Wir besprechen die unterschiedlichen Genres in den Modulen.

Was ist Foodwriting?

Ganz einfach: eine Art von Text, der die Nahrungsaufnahme zum Inhalt hat. In Amerika ist es als eigene Textsorte etabliert. Bei uns gibt es das natürlich auch: Restaurant-Kritiker sind Foodwriter, Blogger, die über das Essen schreiben, ebenfalls. Und Schriftsteller wie Martin Suter (Der Koch) oder der gute alte Johannes Mario Simmel (Es muss nicht immer Kaviar sein) genauso. Sehr beliebt sind so genannte kulinarische Krimis (z.B. die von Sophie Bonnet mit dem Kommissar Pierre Durand), die außer der Kriminal- auch eine lukullische Geschichte bieten. Rezepte inklusive.

Das Essen ist in der Krise – auch ein Aspekt des Foodwritings

Wer eine Schneise durch den Dschungel der Nahrungsmittel(industrie), der Zubereitungsarten und -formen, der Diäten und der Vorschriften und Tabus hauen und dabei noch genießen möchte, hat es heutzutage sehr schwer. Das “Essen ist in der Krise” sagen Kulturwissenschaftler. Wenn wir das Essen und Tischsituationen – ob im Fast-Food-, im Fünf-Sterne-Restaurant oder bei der Oma – für die Literatur und Blogs schmackhaft machen wollen, können wir sowohl die Krise nutzen als auch die Idylle. Denn viele Menschen ziehen sich an den Herd zurück – in Corona-Zeiten hatte das Kochen Konjunktur.
Dieses Themen-Special kann das Thema wie einen sehr großen Schinken anschneiden und Scheibchen für Scheibchen (also Seite für Seite) davon sorgfältig lösen. Der Kurs versucht, die kulinarischen und die unappetitlichen Seiten des Themas zu kosten, ohne dabei an Übersättigung zu sterben.

Du bist, was du isst: Themen-Special Foodwriting

“Der Mensch lebt nicht, um zu essen, sondern um gut zu essen“, sagte Jean-Anthelme Brillat-Savarin in seiner Physiologie des Geschmacks von 1825. Dieser Feinschmecker hatte es noch leicht. Denn wir Heutigen sind durch die Angebotsfülle an Nahrungsmitteln, Ideologien und Erkenntnissen über das Essen und seines Zustande-Kommens vor die Qual der Wahl gestellt. Mehr als bisher gilt “Du bist, was du isst“! Die Kämpfe um die Nahrung und ihre Herstellung reichen von den (familiären) Esstischen bis in die Politik. Die ungeheure Vielfalt des Angebots widerspricht oft dem humanen Umagng mit den natürlichen Ressourcen. Das hat Gründe, die in der Industrialisierung des Essens liegen. Es geht nicht nur um die Wahl zwischen veganem Leben oder Tiere (zu) essen, sondern auch um Herstellungsweisen. Dann gibt es die Lobby der Industrie. Und die Wissenschaft sowie deren Vertreter und Pseudo-Vertreter. Begleitet von den Diätplänen unserer Apps beginnen wir den Tag.

Kurzum: Das Thema ist endlos und ungeheuer kreativ. Pack es einfach an. Guten Appetit!

Wie wir das Interesse und die Unsicherheit am Thema literarisch oder für (durchaus auch Food-)Blogs nutzen können, das lotet dieser Kurs aus.

 

Foto von Carissa Gan, Unsplash