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Wettbewerb

Wo bleibt das Positive? Das Publikum hatte das Wort

Wettbewerb “Wo bleibt das Positive?” – Das Publikum hatte das Wort

Herzlichen Dank all jenen, die ihre Stimme abgegeben haben.

Es gab insgesamt 30 Stimmen. Auf Platz 1 kam „Tütentag“ von Birgit Jennerjahn-Hakenes, auf Platz 2 „Als die Noten wanderten“ von Walburga Feistl und auf Platz 3 „Das Positive und das Negative“ von Jochen Witte.

Wir bedanken uns herzlich bei den AutorInnen und bei den engagierten Jury-Mitgliedern.

Herzlichen Dank!

1. Preis: 1 Live-Seminar nach Wahl
2. Preis: eine gebundene Ausgabe von Erich Kästners Roman “Fabian oder der Gang vor die Hunde
3. Preis: Ein Selbstlernkurs nach Wahl.

Hier folgt die Datei mit den Gewinnertexten

Gewinnertexte Wettbewerb Wo bleibt das Positive?

Foto von Photo by Jason Dent / Unsplash

Legokiste

Die Legokiste – eine Geschichte von Oliver Wolf

Die Legokiste von Oliver Wolf erinnert an die überbordende Fantasie des Kindes. Und an den Flow, der die Umwelt vergessen lässt. Oliver Wolf lebt mit seiner Familie in Sevilla. Der Text ist im Online-Kurs Kreatives Schreiben entstanden.

Die Legokiste

Wir haben in unserer Wohnung im Flur eine Schrankwand, selbst montiert von meinem Vater. Darin steht unten links, etwas versteckt, eine Holzkiste, die Legokiste – helles Holz, mit kitschiger Brandmalerei – voller Legosteine. Also, es sind keine echten Legosteine, sondern eine Variante aus Weichplastik, von einer wässrigen, weissen Farbe. Die Dinger fühlen sich seltsam an, und auch zwischen den Zähnen haben sie einen merkwürdigen Widerstand. Ein paar echte Hartplastiklegosteine finden sind dazwischen, sogar eine komplette Legoeisenbahn mit Legoschienen. Aber die weiche und die harte Sorte passen nicht richtig zusammen.

Diese Kiste ist meine Schatztruhe

Diese Kiste ist meine Schatztruhe. Es gibt hier keinen Bauplan, wie bei modernen Lego-Bausätzen. Es ist einfach ein wildes Durcheinander von Steinen verschiedenster Grösse und Form: pure Anarchie. Aus den Steinen lasse ich die unwahrscheinlichsten Gebilde entstehen. Raumschiffe, Häuser, Unterseeboote, alles! Und niemand redet mir rein! Meistens baue ich einfach krudes Zeug zusammen, meine Fantasie ist da ziemlich flexibel  – am Anfang plane ich vielleicht, ein Pferd zu bauen, und am Schluss wird irgendwie ein Hubschrauber daraus.

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Wie man einen guten Roman schreibt

Wie man einen guten Roman schreibt: Die Ratschläge der Buchlinge

Wie man einen guten Roman schreibt – Die Ratschläge der Buchlinge

Warum alles selbst erfinden? In Büchern steht so viel … 

Es gibt Bücher, in denen steht, wie es geht. Zum Beispiel, wie man einen guten Roman schreibt.

Walter Moers bietet in “Die Stadt der Träumenden Bücher” jede Menge Ratschläge für angehende Autoren. Im Kapitel “Der Buchlehrling” listen die “Buchlinge” gleich mehrere kluge Anweisungen auf. Die Buchlinge sind freundliche Zyklopen, die sich von Büchern ernähren.

Und sie lieben die Ich-Figur deshalb,

“weil ich in ihren Augen ein echter Dichter war, beziehungsweise noch etwas viel Interessanteres, nämlich einer, der noch ein Schriftsteller werden wollte … Ich hatte plötzlich hunderte von kleinen einäugigen Dichtpaten, die sich aufopfernd um mich kümmerten. Und … sie gaben mir unermüdlich Ratschläge, die so unterschiedlich waren wie die Buchlinge selbst: 

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