Die 7 (sieben) ultimativen Schreib-Ideen!!! (finden Sie am Ende des Textes)

Titel für Newsletter und Blogs

Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, dass viele Titel von Newslettern und Blogs mit einer Zahl beginnen? 8 Tipps zum besseren Schreiben etwa oder 10 Klassiker, die wir niemals lesen wollten? 9 Dinge, die erfolgreiche Menschen niemals tun oder 10 Dinge, die euer Gehirn verändern oder 8 Dinge, die dich sofort sympathisch machen, 11 Dinge, die jede Frau wissen sollte (alternativ die 8 Dinge, die jeder Mann über Frauen wissen sollte) ….

Und wussten Sie, dass es im Blogprogramm einen so genannten „Titel-Generator“ gibt? Probieren Sie ihn mal aus, er wird Ihnen viele Titel mit Zahlen liefern. Und Fragen. Denn Fragen wirken ebenso gut wie Zahlen: Sie ziehen die LeserInnen in den Text. Da wir alle gerne Rätsel lösen, lassen wir uns durch Fragen inspirieren – und wollen natürlich die Lösung kennen. Also: entweder Fragen oder Zahlen im Titel – oder eine Kombination beider: „Kenne Sie schon die sieben ultimativen Schreibideen“?

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Die Gewitterschwimmerin – neuer Roman von Franziska Hauser

Stolz und froh können wir die Neuerscheinung von Franziska Hauser verkünden:

Die Gewitterschwimmerin

Franziska Hauser arbeitet, wenn sie nicht schreibt, auch für schreibwerk berlin – jeden ersten Donnerstagabend im Monat unterrichtet sie Kreatives Schreiben im Prenzlauer Berg. Die Schriftstellerin arbeitet auch als Fotografin, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.
Der Roman ist ein sehr gelungenes Beispiel dafür, wie (im weitesten Sinn) autobiographisches Schreiben fiktionalisiert werden kann – ähnlich wie Karl Ove Knausgård musste auch Franziska Hauser ihre Familienmitglieder um das Einverständnis zur Veröffentlichung bitten, allerdings hat sie dafür nicht ihr ganzes Leben riskiert.

Da Franziska eine Fotografin mit viel Fantasie ist, hat sie in einer Art Selfie-Reihe ihre Gefühle beim Schreiben illustriert, die wir in den Text einfügen.

Nach Ihrem Debütroman Sommerdreieck (Rowohlt, 2015) erscheint nun mit Die Gewitterschwimmerin Ihr zweiter Roman, der von Ihrer eigenen Familiengeschichte inspiriert worden ist. Wie ist die Idee zu Die Gewitterschwimmerin entstanden?

Angefangen habe ich mit der Gewitterschwimmerin schon vor Sommerdreieck. Die Gewitterschwimmerin brauchte sieben Jahre. Entstanden ist die Idee aus der Frage, warum meine Mutter so ein Biest geworden war. Ich fing an, in der Vergangenheit zu wühlen und plötzlich fielen mir so viele ungeheuerliche Zusammenhänge auf, die weit auseinander liegende Ereignisse miteinander vernetzten, dass ich anfangen musste, diese Verknüpfungen aufzuschreiben und aufzuzeichnen. Die Geschichte bildete sich von selbst, ich musste nur ihre Grenzen bestimmen und die inner-familiären Helden von den Sockeln werfen, um frei erzählen zu können.

Was hat es mit dem Titel Die Gewitterschwimmerin auf sich?

Die Gewitterschwimmerin ist meine Mutter, die Ich-Erzählerin, die bei jedem Gewitter schwimmen ging, um sich in ihrer überheblichen Todessehnsucht mit den Elementen anzulegen.

Was sind die zentralen Erzählthemen in Ihrem neuen Roman?

Es ist die Geschichte einer trotzigen Familie, die sich nie anpassen wollte, es letztendlich aber doch getan hat.

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Veroeffentlichung

Lohn der Angst: die Veröffentlichung

2017 war ein sehr erfolgreiches Jahr für viele, die sich auch in unseren Kursen das Handwerk des Schreibens angeeignet haben.

Wollen auch Sie Ihr Buch bis zur Veröffentlichung bringen? 

Wir sind stolz auf die Veröffentlichung folgender Bücher in 2017

Birovljev VeroeffentlichungGunda Botsch VeroeffentlichungAndrea Gärtner VeroeffentlichungChristine Klinger VeroeffentlichungBrigitte Krächan VeroeffentlichungJack Lund

Unsere Gratulation gilt:

Natascha Birovljev zu  Schattenpferde der Rocky Mountains,

Gunda Botsch zu Die Fremde in ihr,

Andrea Gärtner zu Herzfehler,

Christine Klinger zu  Nur ein Kuss,

Brigitte Krächan zu  Kalte Rache,

Jack Lund zu Über den Wolken und

Iris Otto zu  Raub von Silber, Mord für Gold

Fast alle haben für unseren Blog über das Abenteuer des Schreibens und über die Veröffentlichung berichtet. Das können Sie in der Kategorie Buch schreiben und veröffentlichen, hier, lesen.

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Themen-Special

Themen-Special – exklusiv bei schreibwerk berlin

Themen-Special: Zur Kunst, zum Reisen, zum schnellen Schreiben, zum extremen Denken

Manchmal fällt uns etwas ein. Etwas ganz Besonderes – zu einem Thema, zu einer Saison, um Blockaden zu lösen … Und dann machen wir daraus ein Themen-Special: handgeschrieben, urheberrechtlich geschützt, exklusiv nur bei schreibwerk berlin.

Themen-Special
Kunst-Geschichten 1 und 2

Online-Special Kunst-Geschichten

Da wir Kunst lieben, haben die Kunstwissenschaftlerin Dr. Tanja Klemm und ich (Dr. Hanne Landbeck), den Kurs „Kunst-Geschichten“ entwickelt. Im ersten Teil geht es um einfache Zugänge zur Kunst und vor allem darum, eigene Worte für hehre Kunst zu finden. Auch lernen Sie, die Angst vor der Kunstbeschreibung kreativ zu nutzen. Wir leiten Sie dazu an, die Brücke zwischen Literatur und Kunst zu bauen und literarische Texte zu schreiben, in denen die Kunst eine Rolle spielt. Inzwischen gibt es Teil 2 dieses Kurses. Er beschäftigt sich mit den Betrachtern von Kunst und bietet ein Kapitel über das Porträt in der Kunst und der Literatur. Schließlich gelangt er über die Landschaftsmalerei bis zu Seelenlandschaften in der Kunst und der Literatur.

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Wie ich einen Roman schrieb – von Jack Lund

Über den Wolken

Alles begann im Februar 2014 mit einem Themen-Special von schreibwerk berlin. „Extremdenken“ nannte es sich, und aus verschiedenen persönlichen Gründen erschien mir der Titel als passende Herausforderung für meine damalige Situation. Im Kurs entstanden die zwei Hauptfiguren meines ersten Romans, ÜBER DEN WOLKEN, der chaotische Mediziner und Transmann Joshua und der (zunächst) pflichtbewusste Bundewehrpilot Jacob.

Feedback war ermutigend

Das Feedback meiner zahlreichen Mitschreibenden war sehr ermutigend – dafür danke ich Euch ganz herzlich! Ihr habt mich ermutigt, von Anfang an das ganz große Ziel, meinen ersten Roman, ins Auge zu fassen.

Erste Plotideen entwickelten sich im Kursabschnitt „Extreme Handlung“, dann musste ich das Projekt aus beruflichen Gründen für zwei Monate auf Eis legen. Aber die Schreibwut hatte mich gepackt, ich wurde immer unzufriedener, bis mich meine bessere Hälfte entnervt drängte, doch endlich wieder zu schreiben – ich sei sonst unerträglich.

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Notizbuch

Das Notizbuch als Rückgrat der Literatur

Das Notizbuch

Führen Sie ein Notizbuch! Notieren Sie alles, was Ihnen auffällt: Wenn Sie jemanden sehen, der besonders wirkt, wenn Sie eine Idee haben, wenn Ihnen etwas Besonderes widerfährt. Selbst wenn Sie aktuell nicht klar ist, wofür Sie das brauchen: tun Sie es. Das Notizbuch ist eine Fundgrube. Für alle Literaten. Für jene, die biographisch schreiben ebenso wie für alle anderen Autoren.

Zugleich schärfen Sie beim genauen Beobachten Ihren Blick für die Dinge, die beim Schreiben oft wesentlich sind: Für Detail. Sie können natürlich auch ein digitales Notizbuch führen. Da können Sie Fotos und Text miteinander kombinieren, Sie können auf iPads auch mit einem Stift zeichnen.

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Einen Roman schreiben? – Ein Bericht von Andrea Gärtner

Andrea Gärtner lebt als Diakonin in Duingen und hat nun ihren ersten Roman „Herzfehler“ veröffentlicht.

Einen Roman schreiben?

Einen Roman schreiben? Klar, wollte ich immer schon mal. Darum habe ich auch im zarten Alter von 13 Jahren ein erstes Manuskript an einen Kinderbuchverlag geschickt. Und meine erste Absage kassiert. Meinen Ambitionen, professionelle Schriftstellerin zu werden, hat das schnell den Stecker gezogen. Ich bin der Literatur zwar treu geblieben, aber eher auf der anderen Seite des Buches – als Leserin.
Vor einigen Jahren hat mich das Schreibfieber dann aber doch wieder gepackt. Ich meldete mich zu Schreibkursen bei schreibwerk berlin an und lernte dort neben dem nötigen Handwerkszeug auch meinen ersten Romanhelden kennen.

Ursprünglich bin ich zum Schreiben angetreten, um einen Krimi zu schreiben. Ich selber lese gern Krimis, darüber hinaus mag ich aber auch alle Bücher, in denen skurrile Figuren gut gezeichnet sind. Dabei ist mir das Genre dann (fast) egal. So kommt es, dass in meinem Bücherregal Stephen King neben Hermann Hesse steht, Douglas Adams auf Henning Mankell trifft und Andreas Franz an Astrid Lindgren lehnt.

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Was wäre wenn

Was wäre wenn … Sie neue Perspektiven brauchen?

Die Kraft einer magischen Frage

Was wäre wenn ist eine magische Frage, die AutorInnen immer dann weiterbringt, wenn sie scheinbar in einer Sackgasse stecken.

Der Schwung des Beginns

Viele Autor*innen haben eine Idee, beginnen zu schreiben, sie schreiben weiter – und auf Seite 20, 35 oder gar 86 bleiben sie stecken. Der Schwung des Beginns ist futsch, nichts scheint mehr zu passen oder weiter zu führen. So viel Zeit haben Sie auf den Beginn verwendet, so schöne Momente hat das Schreiben Ihnen beschert, und doch … Sie stecken fest.

Feststecken

Zeit also, andere Perspektiven einzunehmen und neue Fragen zu stellen. Oder vielmehr eine bestimmte Frage:

Was wäre, wenn …?

Nehmen wir das Bild des Feststeckens:  Ihre Protagonisten sind mit dem Auto in den Schlamm gefahren oder stecken mit dem Karren im Wüstensand fest. Was tun sie? Sie suchen nach Hilfe. Vielleicht gibt es ja andere Autos, die mit starken Männern und Seilen vorbeikommen und sie rausholen aus dem Loch. Problem gelöst. Aber die Geschichte steckt schon wieder im Sand.

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© 2021 Dr. Hanne Landbeck schreibwerk berlin