Climatehelper.de
Warum ist der Krimi so beliebt

Warum sind Krimis so beliebt?

Der Krimi ist ein Gefäß

Der Krimi ist ein Gefäß, wir werfen alles rein, was uns gefällt. Und auch das, was uns nicht gefällt. Die Bücher (und Filme) wimmeln nur so von Ängsten und Hoffnungen, Intrigen, Entführungen, Verschwörungen, Mord, Totschlag, Hass.  Auf der anderen Seite schimmern die Liebe, das Kulinarische, die Regionen mit ihren Landschaften und Mentalitäten und vor allem: die Gerechtigkeit.

Das Genre nimmt und: stirbt nicht

Das Genre nimmt und: stirbt nicht. Totgesagt war es schon von Anfang an, als es „nur“ als Buch daherkam. Nicht ernst zu nehmen von der Kritik. Bis auf ein paar Ausnahmen natürlich: Dashiell Hammett, Edgar Allan Poe, Arthur Conan Doyle (das ist der mit Sherlock Holmes), Agatha Christie, Patricia Highsmith …

Warum nur?, fragen sich verzweifelt die echten LiteratInnen, die echten LiteraturwissenschaftlerInnen, warum nur ist dieses Genre so ungemein beliebt?

Weiterlesen

Kaleidoskop des Schweigens

Kaleidoskop des Schweigens: Neuer Roman von Ursula Sinemus

Ursula Sinemus: Kaleidoskop des Schweigens

 

Der neue Roman von Ursula Sinemus ist da! Kaleidoskop

Lina kommt für ein Studienjahr aus den USA nach Deutschland, wo sie zum ersten Mal ihrer Oma Lotte begegnet. Die beiden Frauen beginnen, die Familiengeschichte zu schreiben. Lotte hat viel verschwiegen in ihrem Leben, eine Forke spielt eine Rolle, ein Schweinestall und eine quiekende männliche Sau. Auch ihre Tochter Eva schweigt: über ihre Rolle im Terrorismus und in der Familie. Und Linas Mutter hat sich in die USA abgesetzt. Wird es Lina gelingen, das Knäuel zu entwirren? Wird sie die Frauen zusammenbringen? Schließlich geht es mit Riesenschritten auf Lottes 90.Geburtstag zu … Ein Roman über vier Frauen, vier Generationen und ein Jahrhundert.

Klicken Sie bitte auf „weiterlesen“. 

Weiterlesen

Konzentration

9 Tipps zur Konzentration beim Schreiben

Sie kennen das: Gerade sitzen Sie am Schreibtisch, alles da: der Tee, die Idee, der gute Vorsatz. Da fällt Ihnen ein, dass Sie noch den Müll runterbringen müssen, Ihre Mutter anrufen, einen Tisch im Restaurant für den Abend bestellen, das Geschirr spülen, die Waschmaschine ausräumen …. Wir sind Weltmeister im Prokrastinieren. Also darin, etwas anderes dringend tun zu müssen, wenn wir eigentlich die Konzentration beim Schreiben wollen.

Das hört jetzt auf! Bei „Weiterlesen“ folgen ein paar Tipps, wie Sie in das ablenkungsfreie Schreiben kommen. Oder, anders gesagt, wie Sie fokussieren und die Konzentration beim Schreiben finden.

Besser schreiben lernen - kostenlos für 7 Tage testen

Weiterlesen

Landebahn – Roman von Stefan Gross erschienen

Roman „Landebahn“ erschienen

Stefan Gross hat sich vor ein paar Jahren zum Schreiben entschlossen und seither immer mal wieder die Dienste von schreibwerk berlin in Anspruch genommen. Jetzt ist sein Roman „Landebahn“ erschienen. Die Geschichte des Unternehmers Carl Hammer, der eigentlich alles hat, was man sich nur wünschen kann (mein Haus, meine Frau, mein Auto …) und dennoch in großer seelischer Not ist. Von seiner Firma nach Indien geschickt, biegt er dort kurzerhand von der vorgesehenen Route ab und badet sogar im Ganges – mit schlimmen Folgen. Vieles ist sehr überraschend in diesem Roman, an dessen Ende er sich nicht nur selbst findet, sondern auch seine Familiengeschichte kennt. Und seine Berufung. Ein durchaus positives Buch also, in dem viele Fragen auftauchen, die wir uns in der einen oder anderen Form selbst stellen.

Weiterlesen

Titel nach vorn, nach Süden

Sarah Jäger debütiert erfolgreich mit „Nach vorn, nach Süden“

Sarah Jäger heimst mit „Nach vorn, nach Süden“ viel Lob ein

Sarah Jäger heimst mit „Nach vorn, nach Süden“ viel Lob ein. Das ist voll verdient! Spannend, witzig, überraschend kommt die Gruppe Jugendlicher mit ihren Sorgen und Freuden daher. Ein Teil davon verlässt seinen angestammten Penny-Hinterhof und begibt  sich auf die Suche nach einem gewissen Jo. Diese Suche ist das Leitmotiv der Handlung. Und führt am Ende tatsächlich zu einem Ergebnis. Das hat es in sich, vor allem ein Geheimnis.

Die Autorin hat den Beginn der Online-Kurse bei schreibwerk berlin erst als Teilnehmerin, dann als Trainerin mit begleitet.

Weiterlesen

Schreiben lernen im Prenzlberg

Franziska Hauser legt neuen Roman vor: Die Glasschwestern

Im Jahr 2018 noch stand Franziska Hauser mit „Die Gewitterschwimmerin“ auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Jetzt ist ihr dritter Roman, Die Glasschwestern, im Eichborn Verlag erschienen.

Anlässlich der Buchpremiere erschien im Berlin-Magazin „Mein/4. Das Stadtmagazin für Berlin“ ein Interview mit der Autorin und Mitarbeiterin von schreibwerk berlin, das wir hier stolz gekürzt wiedergeben.

„Kurz und knapp“ ist eine Interview-Serie des Berliner Fotografen Jens Wazel, das Interview ist in „Mein/4-Berlin“, einem Berliner Stadtmagazin erschienen: Wir haben das Interview gekürzt.

Eine Unterhaltung mit Franziska Hauser

Kurz und knapp… wer bist Du?

Ich bin Schriftstellerin und Fotografin. 75 bin ich in Pankow groß geworden, und seitdem 4 U-Bahn-Stationen weitergekommen. Jetzt wohne ich im Prenzlauer Berg. […]

Wann hast Du mit dem Schreiben angefangen?

Mein Vater hat mich, als ich elf Jahre alt war, gefragt, was ich später werden will, hat eine Kamera aufgestellt und ich habe aus vollem Herzen gesagt: Ich will Schriftstellerin werden. Mit 34 habe ich aber erst angefangen. Vielleicht lag es an meiner Legasthenie, dass ich immer dachte, ich darf die Worte nicht benutzen, weil ich sie nicht richtig schreiben konnte. Dann hat mein Ex-Mann gesagt, die Rechtschreibung sei nicht so wichtig und ich habe angefangen.

Und dann?

Ich schreibe jetzt am vierten Roman. Es ist schwer zu sagen, wovon er handelt, weil es meistens ist wie ein Forschungsauftrag. Ich will irgendwas rausfinden und tue das indem ich eine Geschichte darüber schreibe.

Sind es wahre Geschichten?

Der zweite Roman ist biografisch. Er handelt nicht von mir, sondern von meiner Mutter und der ganzen Familie. Es hat sieben Jahre gedauert, daran zu schreiben und als er fertig war, habe ich mich sehr danach gesehnt, mir wieder was ausdenken zu dürfen. Das habe ich jetzt gemacht.

Weiterlesen

Titelbild Im Schatten der Welle

Im Schatten der Welle – ein Roman über die Folgen des Tsunami

„Im Schatten der Welle“ – ein Roman von Andie Arndt

Ein Roman über die Folgen des Tsunami. Hier erzählt Andie Arndt die Entstehungsgeschichte.

Dieser Roman ist all jenen gewidmet,
die im Tsunami 2004 umkamen,
den Verschwundenen und denen, die sie liebten.
Schmerz geht, Liebe bleibt.

Im Frühjahr 2014 kam ich von einem längeren Auslandsaufenthalt zurück nach Berlin. Ich hatte u.a. wieder eine Zeitlang in Indonesien verbracht, was mir zur zweiten Heimat wurde. Schon seit einiger Zeit schrieb ich an einem privaten Blog, doch das reichte mir irgendwann nicht mehr. Ich beschloss, die Schreiberei professioneller anzugehen und meldete mich bei Hanne Landbeck zum Online-Kurs „Kreatives Scheiben“ an, nicht ahnend, dass dies mein Leben verändern würde!

Weiterlesen

saskia luka tag für tag

Der Traum vom Schreiben: ein Literaturpreis. Saskia Luka und ihr Roman „Tag für Tag“

Was habe ich schon zu sagen – oder wie Saskia Luka zu einem Literaturpreis kam

Stellen Sie sich vor: Sie schreiben über Jahre einen Roman, zweifeln an seiner Qualität, an Ihren Einfällen, an Ihrem Durchhaltevermögen, am Sinn des ganzen Unternehmens. Sie machen zwischendurch immer noch andere Dinge: die Kinder, die Wäsche, Theater, Ihren „eigentlichen Beruf“. Da bleibt ja keine Zeit zum Schreiben. Außerdem hat es eh keinen Sinn. Was habe ich schon zu sagen, fragen Sie sich. Und doch kommt dann immer wieder Ihr Schreibteufelchen und springt Sie an, drängt Sie, weiter zu schreiben. Sie knapsen sich die Zeit dafür ab, Sie holen sich Hilfe und Rat, das Manuskript wird immer voluminöser (na gut, im Schneckentempo) – und am Ende drucken Sie dann tatsächlich ein Buch aus. Erst auf Ihrem eigenen Drucker. (Unser Beispiel heißt: Saskia Luka „Tag für Tag“.)

Weiterlesen


© 2021 Dr. Hanne Landbeck schreibwerk berlin